Die Einwanderung der Türken in Deutschland

Die aus der Türkei stammenden Menschen bilden in Deutschland die größte Minderheit. Viele Deutsche glauben zu wissen, dass sie als Gastarbeiter in die Bundesrepublik kamen. Nur wenigen Menschen scheint bekannt zu sein, dass die Einwanderung der Türken viel früher begann.

Die Türken kamen in großen Wellen in den 1960er Jahren als Gastarbeiter nach Deutschland. Das ist die allgemein bekannte Information, die dem Otto-Normalverbraucher vorliegt. In Realität setzten die ersten Türken viel früher ihren Fuß auf deutschem Lande nieder.

Die erste Moschee entstand im Jahr 1732: Friedrich Wilhelm I errichtete für 20 seiner türkischen Gardesoldaten einen Gebetssaal. Der erste offiziell bekannte Türke in Deutschland war Meklubsi-Asmi-Said-Efendi, Gesandter der Hohen Pforte. Er kam 1701 mit 15 anderen Personen in Berlin an. Auch damals schon befürchtete man, dass die Kultur durch die neuen Menschen verändert werden würde. Tatsächlich gab es einige Neuerungen: So aß man in Berlin Datteln und auch der Turban kam in Mode.

Die Beziehung zwischen der Türkei und Deutschland heute

In den darauf folgenden Jahren entwickelte sich eine enge Zusammenarbeit, sowohl auf politischer, wirtschaftlicher als auch militärischer Seite, zwischen dem Osmanischen und Deutschen Reich. Ersteres kämpfte im Ersten Weltkrieg sogar an deutscher Seite.

Die enge Zusammenarbeit, die inzwischen auf eine mehr als 300 Jahre alte Geschichte basiert, ist der Grund, warum viele Türken nach Berlin kamen. 1913 lebten hier bereits 301 Menschen aus der Türkei. Heute leben rund drei Millionen in ganz Deutschland, jeder Zweite hat sogar eine deutsche Staatsbürgerschaft.

Als größte Minderheit Deutschlands lenken viele Unternehmen ihre Aufmerksamkeit auf diese wichtige Zielgruppe. Dazu gehört auch AY YILDIZ, eine Marke der E-Plus Gruppe.

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Mit dem Tarif Ay Allnet Plus bietet das Unternehmen türkischstämmigen Menschen in Deutschland die Möglichkeit, kostenlos mit Verwandten in der Türkei zu telefonieren.

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