Was ist eigentlich das Osterfeuer?

In einer Woche ist wieder Ostern. Ja ging schnell mal wieder, ein Jahr ist rum. Nächste Woche ist es soweit.

Traditionell wird an Ostern das Osterfeuer entzündet. Doch was hat es damit überhaupt auf sich, wer oder was soll dort verbrannt werden?

Als weltliche Volkssitte ist das Osterfeuer seit 1559 bezeugt, geht aber angeblich auf vorchristliche Traditionen zurück, die sich an so genannten Brandopferplätzen als Gruben zeigen

Quelle: Wikipedia

Angeblich soll früher durch das Licht ds Osterfeuers, damals nur eine Kerze oder Fackel, das Licht Jesu Christus zu den Menschen gebracht worden sein. Somit trug ein Priester die Kerze oder Fackel in die Kirche und die Gläubigen folgten ihm um gemeinsam zu beten.

Doch in Deutschland ist der Brauch anders. Hier wird ein großes Feuer entzündet und man feiert. Doch warum?

Der Brauch stammt aus alten Zeiten und diente dazu, den Winter zu vertreiben, zu verbrennen. Man glaubte vermutlich, dass der Schein des Feuers eine reinigende Wirkung hätte und die keimende Saat vor bösen Geistern schütze und so galten sie auch als Kult zur Sicherung der Fruchtbarkeit, des Wachstums und der Ernte, wobei die Asche auf die Felder verteilt wurde. Später wurde dieser Brauch von den Christen übernommen.

Quelle: Wikipedia

Doch inzwischen gibt es auch einen weiteren Grund das Feuer zu entzünden. Es ist eine einfache Möglichkeit aufzuräumen. Jeder im Dorf kann sein Gestrüpp, Äste und anderes Holz auf den Haufen werfen und hilft somit das Feuer noch größer werden zu lassen, was dem Wettkampf  einiger Dörfer zu Gute kommt wer denn das größte Feuer entzünden kann.

Das Osterfeuer wird zB in Bayern auch Jaurusfeuer, Judasfeuer oder Jaudusfeuer genannt. Meist wird es am Samstag entzündet, einige Gegenden entzündet es jedoch erst am Ostersonntag oder sogar am Ostermontag.

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